Kein Fehler im Cache
Wer bei 1000 Lausanne 25, 8001 Zürich oder 1040 Echallens genau hinsieht, merkt: Die Jahreszahlen passen nicht zusammen. Alle drei Seiten verwenden Demografiedaten von 2024, Steuerszenarien von 2025 und aktuelle Postleitzahlen-Geometrien von 2026.
Das ist kein Ladefehler. Die Jahre unterscheiden sich, weil die Bundesämter ihre Datensätze nicht am selben Tag publizieren.
Wer was liefert
Das Bundesamt für Statistik (BFS) sagt uns, wer in einem PLZ-Gebiet lebt: Bevölkerung, Haushalte, Alter und Nationalität. Die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) liefert die Gemeindemultiplikatoren und die effektiven Steuerraten. Swisstopo zieht die Grenzen: Welche Strassen zur PLZ gehören, wie sie sich mit den Gemeinden überschneiden und auf welcher Höhe das Gebiet liegt.
Wenn PLZHub all diese Zahlen auf ein einziges Jahr zwingen würde – indem wir etwa gross "2025" über die ganze Seite schreiben – müssten wir das Herkunftsjahr der Demografie oder der Grenzen fälschen. Es ist ehrlicher, für jeden Block das echte Publikationsjahr der Quelle anzugeben.

Wie man das in der Praxis liest
1000 Lausanne 25 ist ein gutes Beispiel. Die Demografie ist mit 2024 beschriftet, der Steuerblock mit 2025 (und als Schätzung markiert) und die Grenzen stammen aus der 2026er-Geometrie. Die Seite beantwortet schlicht drei verschiedene Fragen mit drei verschiedenen offiziellen Serien.
8001 Zürich nutzt exakt denselben Jahresmix. Der Unterschied liegt in der Struktur: Zürich 8001 liegt komplett innerhalb einer einzigen Gemeinde. Es gibt dort kein Schätzungs-Flag, aber die gemischten Jahre bleiben.
Dann gibt es noch 1040 Echallens und 6052 Hergiswil NW. Echallens verteilt sich auf drei Gemeinden. Hergiswil ist praktisch eine 1-zu-1-Deckung. Beide zeigen den Standardmix aus 2024/2025/2026. Das Jahr sagt Ihnen lediglich, wann der Bund die Daten veröffentlicht hat. Das Schätzungs-Flag sagt Ihnen, wie sauber diese Daten auf die Postleitzahlengrenzen passen. Das sind zwei völlig verschiedene Konzepte.

Wann die Jahre wichtig werden
Sie können diese Seiten mit gemischten Jahren problemlos nutzen, um Orte zu vergleichen, eine Shortlist für den Umzug zu erstellen oder herauszufinden, ob ein Quartier in Ihr Steuerprofil passt. Die relativen Unterschiede zwischen den Orten bleiben auch bei leicht versetzten Publikationsrhythmen stabil.
Was Sie damit nicht tun können: Ihre Steuererklärung einreichen oder einen Mietvertrag blind unterschreiben. Sobald ein Entscheid rechtlich oder finanziell bindend wird, müssen Sie ohnehin den offiziellen kantonalen Rechner oder das Gemeinderegister nutzen. PLZHub gibt Ihnen die Orientierung – die finale Rechnung kommt vom Amt.






